Brustoperation

Logo Bodyestet

Brustvergrößerung (Augmentation)

Brustvergrößerung oder Augmentation ist ein chirurgischer Eingriff, dessen Ziel ist:

  • Vergrößerung des Volumens bei kleinen Brüsten
  • Wiederherstellung der Brustfülle z. B. nach der Schwangerschaft oder dem Abmagern
  • Korrektur einer kleineren Brusterschlaffung
  • Korrektur der Asymmetrie der Brustgröße

Die Brustvergrößerung kann auf mehrere Arten ausgeführt werden. Am öftesten werden zur Brustvergrößerung die Silikon-Implantate, die auch zur Korrektur der Form oder eventueller Brustdeformitäten dienen, verwendet. Die Brustvergrößerung kann auch mit anderen Füllungsmaterialien durchgeführt werden. In letzter Zeit sind auch weitere Methoden erschienen, die das Eigenfett zur Brustvergrößerung nutzen.

Die Operation ist durch das Alter nicht beschränkt. Es ist jedoch nicht geeignet, diese durchzuführen, falls Sie in naher Zeit schwanger werden möchten. Die Korrekturen von größeren Brusterschlaffungen, der sog. Ptosis können mit dieser Methode nicht erzielt werden, sie werden also mit der Brustmodellierung gelöst.

Die Operation wird am Tage der Aufnahme in der Klinik durchgeführt, dauert ungefähr 1 Stunde und verläuft in der Gesamtanästhesie. Vor der Operation ist es nötig, sich der präoperativen Untersuchung zu unterziehen. Aus Präventionsgründen reichen wir Ihnen einige Antibiotika-Dosen und die Injektion zur Thromboembolie-Prävention verab. An der Klinik werden Sie in der Regel zwei Tage hospitalisiert, am dritten Tag morgens können Sie nach Hause gebracht werden.

Die Brustvergrößerung führen wir mit allen nachstehend beschriebenen Methoden durch. Die beste Variante der Platzierung des Implantates sowie die Auswahl von Typ, Form und Größe des Implantates wird mit Ihnen der operierende Arzt bei der präoperativen Konsultation besprechen. Zur Orientierung können Sie bei der Konsultation verschiedene Implantat-Größen im BH anprobieren.

Für die möglichst genaue und richtige Bestimmung der Größe und des Typs vom Implantat nutzen wir u. a. auch das sog. BODY LOGIC SYSTEM, das zum ersten Mal beim internationalen Kongress der plastischen Chirurgie in Berlin in 2007 vorgestellt wurde.
Unseren Patientinnen bieten wir auch die Möglichkeit, die endgültige Entscheidung über die Auswahl des Implantates erst im Laufe der Operation zu treffen, wenn der operierende Arzt mittels spezieller Probeimplantate (Sizer) feststellt, welcher Typ und welche Größe optimal sind. Der Größenbereich wird mit der Patientin im Rahmen der Konsultation im Voraus vereinbart. Diese Dienstleistung können wir unseren Patientinnen als einer der wenigen anbieten, und zwar dank dem umfangreichen Lager mit Brustimplantaten.

Brustvergrößerung: Brustimplantate

An der Body-Klinik verwenden wir luxuriöse Brustimplantate MENTOR®. Diese Implantate sind Spitzenprodukt des größten Weltproduzenten im Bereich der plastischen Chirurgie – der amerikanischen Gesellschaft Mentor. Weltweit handelt es sich um einige der besten Implantate mit der langjährigen Tradition. Die Brustimplantate MENTOR®, als einige der wenigen, haben die Zulassung der amerikanischen Institution FDA (Food and Drug Administration) erreicht, weil sie fähig waren, die höchsten von FDA geforderten Ansprüche an Qualität und Sicherheit zu erfüllen.

Die Gel-Brustimplantate MENTOR® enthalten das originale kohäsive MemoryGel®, das durchaus sicher ist und nicht herausläuft. Das MemoryGel® wurde so entworfen, dass die Implantate ihre optimale Form halten und zugleich natürlich weich bleiben. Sie können aus der breiten Skala von runden sowie anatomisch geformten Implantaten, genau auf Maß, nach Ihren Vorstellungen und Anforderungen wählen.

Für richtiges Einsetzen des Implantates und den erfolgreichen Verlauf der Operation ist auch die Oberflächentextur des Implantates wichtig. Die Brustimplantate MENTOR® verfügen über die einzigartige Oberfläche SILTEX®, welche die ideale Verbindung des Implantates mit dem umliegenden Gewebe ermöglicht, dank diesem weisen die Implantate MENTOR® die niedrigste nachgewiesene Anzahl von postoperativen Komplikationen auf.

Die Gesellschaft Mentor verfügt über die umfangreichsten langzeitigen Daten zur Verfolgung des Verhaltens des Implantates im Körper der Klientinnen, dank dessen sind die Implantate MENTOR® erprobt und damit sicherer für Frauen.

Typen der Brustimplantate

Die Brustimplantate MENTOR® werden als runde oder anatomisch geformte Implantate, in allen Größen sowie in mehreren Höhenprofilen hergestellt. Die Größe Ihres zukünftigen Implantates ist durch die Form und die Größe des Brustkorbs, die Hautfreiheit der Brust und des Brustmuskels limitiert.

  • Anatomische Implantate (d.h. tropfenförmige Brustimplantate) können für nur bestimmte Brustformen verwendet werden und können nicht in die Achselhöhlen eingesetzt werden. Ihr Vorteil liegt in etwas mehr natürlicher Brustform, hauptsächlich bei der Platzierung unter der Brustdrüse oder falls wir brauchen, das fehlende Brustgewebe insbesondere in der unteren Hälfte der Brust zu ergänzen. Der Nachteil liegt im höheren Risiko des Umdrehens des Implantates.
  • Runde Implantate sind für die meisten Brustformen geeignet. Sie sind ideal, falls wir brauchen, das fehlende Gewebe der Brust insbesondere in ihrer oberen Hälfte zu ergänzen. Sie sind etwas weicher, das Risiko des Umdrehens des Implantates droht hier nicht.

Die durchschnittliche Lebensdauer der derzeitig hergestellten Implantate wird von Seiten der Hersteller mindestens für 20 Jahre und länger angegeben. Mit Sicherheit können keine der derzeitigen Brustimplantate als lebenslange angesehen werden. Die durchschnittliche Lebensdauer der älteren, früher verwendeten Implantat-Typen bewegt sich zwischen 10 und 15 Jahren. Bei den älteren Implantat-Typen wird vor Ablauf dieser Zeit der Austausch empfohlen, weil das flüssige Silikon-Gel beim Zerbrechen herausläuft. Dieser Auslauf droht bei den neuen Typen nicht.

Brustvergrößerung: Methoden der Platzierung der Implantate

Grundlegende Methoden der Platzierung der Implantate sind oberhalb des Muskels (zwischen der Brustdrüse und dem Brustmuskel) oder tiefer unterhalb des Muskels (zwischen dem Brustmuskel und Rippen).

Platzierung unterhalb der Brustdrüse

Die Platzierung unterhalb der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels ist für Patientinnen mit größeren und leicht erschlafften Brüsten geeignet. Der postoperative Verlauf ist weniger schmerzhaft, die Rekonvaleszenz ist kürzer. Auf diese Weise kann auch ein leichtes Herabhängen der Brüste gelöst werden, die angehoben werden können. Der Nachteil dieser Methode liegt darin, dass weniger von Ihrem Eigengewebe über dem Implantat liegt als bei der tieferen Platzierung unter dem Muskelgewebe des Brustkorbs, was bedeutet, dass sich das Implantat unter der Haut manchmal abzeichnen kann und leichter zu betasten ist. Angesichts dessen, dass das Implantat nur mit der Haut gehalten wird, kann es mit der Zeit zur Absenkung der Brüste kommen, es ist also geeignet, den Busenhalter zu tragen.

Nach dem Eingriff sind die Brüste etwas schwerer zu untersuchen als bei der Platzierung der Implantate unterhalb des Muskels und es wurde ein höherer Prozentsatz der Verhärtung einer Kapsel, die Implantate umschließt, (siehe „mögliche Risiken und Komplikationen") als bei der Methode der Implantat-Platzierung unterhalb des Muskels.

Platzierung unterhalb des Brustmuskels

Für schlanke Patientinnen mit kleinen festen Brüsten ist die Platzierung des Implantates unterhalb des Brustmuskels ideal. Bei dieser Platzierung des Implantates ist der postoperative Verlauf etwas schmerzhafter und die Rekonvaleszenz ist länger, das Implantat ist jedoch fast nicht tastbar, die Brüste sind besser zu untersuchen, das Implantat sinkt fast nicht ab, weil es durch mit dem Muskelgewebe des Brustkorbs gehalten wird. Der Übergang zwischen der Brustkorbhaut und den Brüsten ist ganz nahtlos – der obere Rand der Implantate zeichnet sich nicht ab. Der Prozentsatz der Kapselverhärtung um Implantate gleicht fast Null. Das unterhalb des Muskels platzierte Implantat spannt leicht erschlaffte Brüste nicht ab und in einigen Fällen kann es sich beim Turnen und Fitnessmachen bewegen. Die so platzierten Implantate können an dem Brustkorb nicht ganz dicht nebeneinander platziert werden, zwischen den Brüsten entsteht immer eine kleine Lücke.

Außer diesen zwei grundlegenden Varianten kann man sich auch für einen Kompromiss entscheiden und die Implantate teilweise unterhalb des Muskels und teilweise oberhalb des Muskels oder unter die dünne Bindegewebeschicht an der Oberfläche des Brustmuskels platzieren. Diese heißt Muskelbinde - Faszie.

Diese zwei neueren Varianten verbinden manche Vorteile beider grundlegenden Methoden und werden immer mehr populär.

Narben

Möglichkeiten der Hautschnitte, durch welche der Chirurg das Implantat hineinlegt, sind wie folgt:

Das Implantat kann unterhalb der Brustdrüse durch den Schnitt in der Unterbrustfalte oder durch einen kurzen Halbbogenschnitt am unteren Rande des Warzenhofs platziert werden.

Unterhalb des Muskels kann das Implantat über die Unterbrustfalte, durch den Schnitt am Rande des Warzenhofs und den Schnitt in der Achselhöhle platziert werden. Falls der Warzenhof klein ist, können die Implantate auf diesem Wege operativ nicht hineingesetzt werden. Im Falle der Brustvergrößerung über die Achselhöhle und der anschließenden Entstehung einer postoperativen Komplikation, die den Austausch des Implantates erfordert, ist der Austausch des Implantates über die Achselhöhle komplizierter. Manchmal ist es nötig, die Implantate durch den Schnitt um den Warzenhof oder über die Unterbrustfalte auszutauschen, wodurch eine weitere Narbe entsteht.

Brustvergrößerung: weitere Methoden der Brustvergrößerung

Brustvergrößerung mit dem Präparat auf Hyaluronsäure-Basis/Macrolane etc./

Die Hyaluronsäure wird üblicherweise zur Lippenvergrößerung oder bei der Faltenglättung etc. verwendet.

Das Präparat wird in der Lokalanästhesie ambulant per Injektion appliziert. Die Patientin geht nach dem Eingriff nach Hause. Der Nachteil dieser Methode liegt im hohen finanzielle Aufwand (der Preis ist oft höher als bei der Brustvergrößerung mit Implantaten) und ferner im kurzfristigen Effekt. Der Stoff zieht aus den Brüsten innerhalb von 1 - 1 ½ Jahr ein, dann ist es nötig, den Eingriff zu wiederholen. Der letzte Nachteil ist nur ein kleiner Effekt. Mit dieser Methode können die Brüste und eine halbe Größe, maximal um eine nicht ganze Größe vergrößert werden. Es ist bekannt, dass das Silikon-Implantat mit Größe von 200 ml die Brust ungefähr um eine Größe vergrößert. Die Hyaluronsäure wird in die Brüste meistens in der Dosis von ungefähr 100 ml appliziert. Auf diese Methode verzichtet man jedoch. An der Body-Klinik bieten wir diese Methode nicht an.

Eigenfett-Injektion – Lipografting

Zuerst wird schonend unter dem niedrigen Unterdruck Ihr eigenes Fett mit einer dünnen Kanüle abgesaugt. Dieses wird zuerst von unerwünschten Beimischungen befreit und anschließend werden die reinen Fettzellen mittels einer Nadel in sehr kleinen Mengen räumlich – dreidimensional in das Brustgewebe reinappliziert. Das Fettgewebe enthält eine hohe Zahl von sog. Stammzellen, was für die Heilungsprozesse und das Überleben des transplantierten Fettgewebes wichtig ist. Der Nachteil liegt darin, dass ein kleiner Teil des Fettgewebes im Laufe des ersten Jahrs abstirbt und einzieht. Die Brüste können mit dieser Methode nicht grenzenlos vergrößert werden, oft ist es nötig, sich mehreren Applikationen zu unterziehen. Beim Lipografting der Brüste können die nachfolgenden Untersuchungen kompliziert werden. Ausführliche Informationen über diese interessante Methode finden Sie hier.

Injektion mit dem mit Stammzellen angereicherten Eigenfett

Die Methode ist ähnlich wie vorstehend beschrieben. Nur das gewonnene Eigenfett wird speziell behandelt, damit die Konzentration der Stammzellen (Keimzellen) weiter steigt, die im Fett enthalten sind. Es wird vorausgesetzt, dass die höhere Stammzellenkonzentration in dem transplantierten Fettgewebe einen glätteren Verlauf der Heilung und kleinere Einziehung und damit einen länger dauernden Effekt sicherstellt.

Diese Methode ist bis jetzt nicht ganz sicher. Derzeit laufen die Studien, die untersuchen, ob die übertragenen konzentrierten Stammzellen keine geschwulstartige Wucherung verursachen können. Die höhere Effizienz beim Überleben des übertragenen Fettgewebes wurde bis jetzt auch nicht eindeutig nachgewiesen. Die Methode ist finanziell sehr aufwendig. Sie wird manchmal auch Autoaugmentation unkorrekt genannt, dieser Begriff bedeutet allgemein „Vergrößerung durch eigenes Gewebe". Die Brustfüllung mit Fett ist also auch Autoaugmentation. Manche Arbeitsstätten bieten die Brustvergrößerung mit Stammzellen, dabei führen sie jedoch nur das Lipografting durch. Sie nutzen die Tatsache, dass das Fettgewebe einen bestimmten Prozentsatz von Stammzellen enthält.

Augmentation mit der gleichzeitigen Modellierung

In bestimmten Fällen kann man innerhalb derselben Zeit gleichzeitig die Brustvergrößerung durch Implantate mit der Modellierung (der Anhebung und der Formung) kombinieren. Dies ist nötig bei den leicht erschlafften Brüsten, wo die Implantate zur Anhebung nicht reichen. Diese kombinierte Methode kann auch bei erschlafften Brüsten eingesetzt werden, falls Sie zugleich auch ihre Größe lösen möchten.

Die Verbindung dieser zwei Operationen ist nicht geeignet, falls Sie eine markante Vergrößerung/ein großes Implantat/ möchten oder falls die Brüste sehr schlaff sind. Ob man diese zwei Operationen im Rahmen eines Eingriffs lösen kann, raten wir Ihnen bei der Konsultation.

Brustvergrößerung: Rekonvaleszenz

Sie müssen den Schmerz nicht befürchten, nach der Operation werden Ihnen Analgetika verabreicht. Die Brüste werden mit Drainage versehen, die das Blut abführt. Diese werden üblicherweise am Tage der Entlassung rausgezogen.
Bei der Entlassung wird Ihnen noch die sog. Implantat-Card (Pass) übergeben, die genaue Angaben über verwendete Implantate enthält. Diesen Nachweis bewahren Sie sorgfältig auf, er ist zukünftig beim eventuellen Austausch der Implantate nötig. Ferner erhalten Sie das Zertifikat (Klicken auf das Zertifikat bei Medimplant) der Gesellschaft Mentor über die lebenslange Garantie für die eingesetzten Implantate.

Der Aufenthalt in der Klinik dauert meistens zwei Tage, am dritten Tag morgens gehen Sie nach Hause. Am Tage der Entlassung ist es nötig, die Abholung und die Begleitung nach Hause sicherzustellen. Für Klientinnen aus Brünn können wir den Taxi-Dienst bestellen. Es ist möglich, in Tiefgaragen der Klinik zu parken. Beim Interesse kann man weitere Tage in unserer Body-Pension verbringen, dies ist hauptsächlich für Klientinnen, die nach der Operation in größere Entfernungen oder ins Ausland reisen müssen oder für Familienangehörige für die Zeit der Hospitalisierung ihrer Partnerin bei uns geeignet.

Die ersten ein paar Wochen nach der Brustvergrößerung durch Implantate ist es nötig, den elastischen Gesundheitsbusenhalter Tag und Nacht zu tragen. Bei der Platzierung des Implantates in der Achselhöhle ist auch der spezielle Gurt über Brüste geeignet. Manchmal ist es nötig, die beiden zu kombinieren. Diese postoperative Unterwäsche wird für Sie an der Rezeption vorbereitet.

Die Operationswunden dürfen Sie zum ersten Mal in drei Tagen nach Entfernung von Dränen duschen. Danach empfehlen wir, die Wunden für die Dauer von 2-3 Wochen mit der Desinfektionslösung zu duschen, mit einem sauberen Handtuch abzutrocknen und immer mit Desinfektion zu bestreichen. Nach dem Abtrocknen der Desinfektion kleben Sie auf die Wunden ein dünnes Streifen vom luftdurchlässigen Papierpflaster. Alles erhalten Sie an unserer Rezeption bei der Entlassung. In der ersten Woche nach der Operation ist die Bettruhe nötig. Für die ersten ein paar Tage sollten Sie sich eine Person sicherstellen, die sich um Sie kümmert, bzw. Ihnen bei der Sorge für Kinder hilft. Die Wunden sind gewöhnlich mit der resorbierbaren Innennaht zusammengenäht, die sich nach einigen Monaten selbst auflöst. Mindestens eine bis zwei Wochen nach der Operation darf man kein Kraftfahrzeug fahren.

Bei den oberhalb des Muskels platzierten Implantaten ist es nötig, den Busenhalter langzeitig zu tragen.

Einige Wochen nach der Operation sind die Brüste geschwollen und hart. Sie müssen damit rechnen, dass die Schwellung nach einigen Wochen nachlässt und die Größe der Brüste etwas kleiner wird und die Brüste allmählich weicher werden. Ab der zweiten Woche nach der Operation kann man mit leichten täglichen Aktivitäten beginnen, spazieren gehen, man darf jedoch keine schwere Arbeit wie Aufräumen u. ä. durchführen. Für den Zeitraum von einem bis zwei Monaten empfiehlt man keine schwerere Arbeit, Tragen von schwereren Gegenständen und Gepäck, Turnen, bzw. keinen Sporturlaub am Meer, Skiurlaub etc. Im ersten Monat nach der Operation ist es nötig, den sexuellen Verkehr maximal vorsichtig durchzuführen.

Nach zwei Monaten kann man schon Fitness machen, turnen, Sport treiben etc. Diese Zeit ist jedoch individuell. Nach einem Monat ab Operation können Sie sich schon sonnen, das Sonnenstudio besuchen, Sie dürfen jedoch mindestens ein halbes Jahr ihre Narben der Sonnenstrahlung oder der Strahlung im Solarium nicht aussetzen, es ist nötig, diese Narben mit dem Aufkleben eines Pflasters oder mit Creme mit einem hohen UV-Faktor zu schützen. Frische Narben ziehen das Pigment an und dann bleiben sie lange dunkel. Die Narben nach der Operation werden allmählich blass und verschwinden ungefähr nach dem Ablauf von einem halben Jahr bis einem Jahr, sie verschwinden aber nie ganz. An unserer Rezeption können Sie eventuell verschiedene Präparate für die Wundpflege und später auch die Narbenpflege kaufen. Besseres Aussehen der Narben kann man nach 2-3 Monaten mit der Laser-Behandlung (klicken auf Link Laser) unterstützen.

Die erste Kontrolle wird nach der Vereinbarung mit Ihrem operierenden Arzt ungefähr in zwei Wochen nach der Operation stattfinden. Die nächste Kontrolle findet meistens in 2 Monaten nach der ersten Kontrolle statt, dann nach 1 Jahr nach der Operation. Falls alles nach einem Jahr in Ordnung ist, erhalten Sie von uns den empfohlenen Zeitplan der langzeitigen Kontrollen der Implantate und der Brüste. Im Rahmen dieses Zeitplans sind die Kontrollen in unserer Klinik lebenslang kostenlos. Wir empfehlen, sich regelmäßig (lebenslang) einmal jährlich der spezialisierten Ultraschall-Untersuchung der Brüste (SONO) an der spezialisierten Arbeitsstätte zu unterziehen.

Brustvergrößerung: mögliche Risiken

Wie alle Operationen bringt auch diese Operation Risiken mit, mit denen man rechnen muss. Es handelt sich um allgemeine Risiken der Operation in der Gesamtanästhesie (Blutung – Hämatom, Infektion, Lungenembolie, schlechtes Heilen, klaffende Operationswunde, Bildung von keloiden Narben etc. und ferner um Risiken , die für den jeweiligen Eingriff spezifisch sind.

Mögliche Risiken, die mit der Verwendung des Silikon-Brustimplantates zusammenhängen:

Bildung der Kapsel und ihre Kontraktur (Zusammenziehung, Verhärtung)

Die postoperative Kapselbildung aus dem Bindegewebe um das Brustimplantat ist eine normale physiologische Reaktion auf die Implantation eines Fremdkörpers. Diese Kapselbildung kommt bei allen Patienten auf dem verschiedenen Niveau vor. Die Kapseln kommen von dünnen /Stufe I-II/ bis zu stark verdickten vor, die das Implantat /Stufe III – IV/ dicht umschließen. Zur Kontraktur (Zusammenziehung und Verhärtung) der Kapsel kann es kommen. Die Wahrscheinlichkeit dieser Erscheinung wird etwa in 2-5% angegeben, das Problem tritt meistens im Laufe des ersten Jahrs nach der Operation ein. Die Kapsel zeigt sich mit unangenehmen Schmerzgefühlen, der Brusthärte, die Brust kann eine andere Form als an der anderen Seite haben. Diese Komplikation kann einen weiteren chirurgischen Eingriff erfordern, bei dem die Kapsel – Bett um das Implantat – chirurgisch gelöst werden kann und der Raum vergrößert werden kann. Es wurden auch die Fälle der wiederholten Kontraktion der Kapsel um das Implantat herum und solche Fälle beschrieben, wo die Brusthärte wieder eintreten kann und infolge dessen der Austausch oder die Beseitigung des Implantates erforderlich wird.

Platzen des Implantates

Derzeitige Brustimplantate können, aber müssen nicht die ganze Lebensdauer halten. Ihre durchschnittliche von Herstellern angeführte Lebensdauer beträgt 20 und mehr Jahre. Das Implantat wird allmählich verbraucht und seine Oberfläche wird abgeschliffen und dünner. Dann kann es nach Jahren platzen. Das kohäsive Gel läuft aus den derzeitigen Implantaten nicht aus, aber die Brust kann stufenweise ihre Form ändern und kann auch ab und zu wehtun. Falls das Implantat geplatzt oder beschädigt ist, ist dessen Austausch empfehlenswert. Das Platzen des Implantates im Laufe der Lebensdauer hängt oft mit einem Unfall oder einem unangemessenen Druck auf die Brust zusammen. Aus diesem Grunde sind regelmäßige Kontrollen der vergrößerten Brüste lebenslang erforderlich.

Vorfall des Implantates

Aus dem Grunde einer zu großen Spannung der Haut im Bereich der Operationswunde oder woanders kann es auch zu ihrer allmählichen Verdünnung, Absterben bis zum Platzen und dem Vorfall des Implantates kommen. Dieses Risiko wächst auch dann, falls das Implantat in beschädigte Bereiche, z. B. unter die vernarbte Haut, verbrannte Haut oder in den Bereich platziert wird, die mit der Radiotherapie behandelt wurde. Dies wird am häufigsten durch ein zu großes Implantat, die postoperative Blutung oder Infektion verursacht. Bei dem Vorfall muss das Implantat auf bestimmte Zeit entfernt werden.

Flüssigkeit um das Implantat - Serom

Die Flüssigkeitsbildung im Bereich des Implantates zeigt sich mit der Vergrößerung der Brust und dem Schmerz und kann im postoperativen Zeitraum sowie später eintreten. Am öftesten handelt es sich um die Folge der Nichteinhaltung des postoperativen Ruheregimes, eines Unfalls, einer sehr intensiven Sportübung. Manchmal liegt die Ursache der Serombildung in der Infektion auf einer anderen Stelle im Körper/Mundhöhle, Nieren, Grippe, Angina, gynäkologische Infektionen etc./, die sich durch das Blut in die Brüste verbreitet. Eine kleinere Menge der Flüssigkeit zieht selbst ein, die größere Menge muss abgeführt werden.

Bildung eines Hämatoms – des Blutgerinnsels um das Implantat

Es handelt sich um die Blutansammlung im Bereich des Implantates nach der Operation. Die häufigste Ursache sind die Nichteinhaltung des Ruheregimes nach der Operation oder die Störung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Eine kleinere Blutmenge kann selbst einziehen, die größere Menge muss abgeführt werden.

Die Infektion ist eine seltene Komplikation nach der Augmentation. Nach der Operation nehmen Sie Antibiotika zur Prävention ein. Es wurden auch Fälle beschrieben, wo die Infektion trotzdem Probleme verursacht, die in einem extremen Fall auch die vorübergehende Beseitigung des Implantates erfordern können. Manchmal kann im Bereich des Implantates eine Infektion im Zusammenhang mit der Infektion an einer anderen Stelle im Körper oder der Infektion eines anderen Organs auch nach Monaten oder Jahren nach der Operation verlaufen. Sie zeigt sich mit dem Schmerz, der Verrottung der Brust, deren Schwellung und Vergrößerung. Bei jemandem kann sich die Infektion in Ausnahmefällen wiederholen.

Angesichts dessen, dass die Brustoperationen mit abgespreizten Armen durchgeführt werden, kommt es manchmal nach der Operation zu Schmerzen, die in den Vorderarm und Arme ausstrahlen. Dies hängt mit dem Spannen der Nerven, die von der Achselhöhle bis zu oberen Extremitäten führen. Diese Beschwerden sind vorübergehend und in absoluter Mehrheit verschwinden sie innerhalb von einigen Tagen oder Wochen.

Unzufriedenheit mit dem kosmetischen Ergebnis

Die unrichtige Größe oder der unrichtige Typ des Implantates, die ungeeignete Platzierung der Narbe etc. können bei der Patientin die Unzufriedenheit mit dem Operationsergebnis verursachen. Aus diesem Grunde ist es nötig, eine sehr ausführliche Konsultation mit dem Chirurgen vor der Operation zu führen, bei welcher von Seiten der Patientin ihre Vorstellungen und Anforderungen und von Seiten des Chirurgen die Möglichkeiten genau geklärt werden. Generell kann man sagen, dass große Implantate öfter Probleme verursachen.

Runzeln – Kräuseln des Implantates

Es wird sichtbares oder tastbares Runzeln oder Kräuseln der Oberfläche des Implantates beschrieben. Dies zeigt sich mit kleinen Wellen, die unter der Haut sichtbar und auch tastbar sind. Zu dieser Erscheinung kommt es häufiger bei sehr schlanken Patientinnen mit der dünnen Haut, schwachen Unterhautfettschicht und einer sehr kleinen Brustdrüse. Öfter bei der Platzierung des Implantates unterhalb der Drüse als unterhalb des Muskels, öfter bei großen Implantaten. Im Bereich der Unterbrustfalte und von der Seite kann man das Implantat immer betasten.

Asymmetrie

Fast jede Frau hat eine kleine Asymmetrie der Form oder der Größe der Brüste, der Höhe der Brustwarzen, der Hervorwölbung der Rippen etc. Meistens kann dieser Unterschied nicht ganz ausgeglichen werden, die Höhe der Brustwarzen kann das Implantat überhaupt nicht ausgleichen. Die implantierte Brust kann nach einiger Zeit leicht sinken, sehr ähnlich wie bei der natürlichen Brust. Schneller sinkt sie bei der Platzierung des Implantates unterhalb der Brustdrüse oder mit großen Implantaten. Es wurden Fälle beschrieben, wo es zu Asymmetrien kommt und eine Seite mehr abgesenkt als die andere ist. Diese Asymmetrie kann auch kurz nach der Operation, wieder infolge der Nichtbeachtung der postoperativen Anweisungen oder aus anderen Gründen entstehen. Infolge der Bewegung des Brustmuskels knapp nach der Operation kann das Implantat seine Lage ändern. Ein höheres Risiko der Verschiebung droht bei tropfenförmigen Brustimplantaten.

Änderungen der Sensibilität der Brustwarzen

Es wurden die Komplikationen bezüglich der Sensitivitätsänderung bei Brustwarzen oder Warzenhöfen oder der Brusthaut beschrieben, und zwar hinsichtlich der erhöhten sowie gesenkten Sensibilität. Diese Änderungen regeln sich in meisten Fällen innerhalb von einigen Monaten bis einem Jahr wieder in den normalen Zustand. In einigen Fällen sind die Änderungen dauerhaft.

Thrombotisierung – Blutgefäßverstopfung

In der Nähe des Implantates können vorübergehend thrombotisierte – verstopfte kleine Unterhautadern vorkommen, die an gelagerte dünne Schnürchen erinnern und am öftesten in der Achselhöhle oder unter der Bauchhaut knapp unter den Brüsten führen. Diese verschwinden im Laufe von einigen Wochen selbst.

Gesamtwirkungen des Silikons und der Silikon-Implantate auf den Organismus

Angaben, die derzeit zur Verfügung stehen, beweisen ganz eindeutig, dass die Silikon-Implantate keinen Krebs oder keine anderen bösartigen Erkrankungen verursachen.

Zusammenfassende wissenschaftliche, klinische sowie epidemiologische Forschungen weisen nach, dass die Silikon-Brustimplantate keine Autoimmunerkrankungen des Bindegewebes wie z. B. rheumatoide Arthritis, Sklerodermie und weitere verursachen.

Derzeit liegen keine wissenschaftlichen Daten über die sog. „neue Krankheit" vor, die von der Verwendung der Silikon-Implantate kommt. Ebenso gibt es keine Reaktionen wie Silikon-Allergie oder Vergiftung.

Derzeitige Silikon-Implantate haben keinen negativen Einfluss auf die Schwangerschaft, Stillung sowie die Gesundheit der gestillten Kinder, sogar auch dann nicht, falls sie platzen.

Es wurden keine spezifischen Silikon-Gegenstoffe gefunden.

Silikon ist grundlegendes Material mit dem breiten Anwendungsbereich im alltäglichen Leben. Zur Verfügung steht keine bessere Materialalternative für die Brustvergrößerung. In allen medizinischen und chirurgischen Bereichen sind Silikon-Implantate und medizinische Silikon-Einrichtungen grundlegende Mittel nicht nur für kosmetische Zwecke sondern auch für die Erhaltung des Lebens selbst (Herzklappen, Gelenke etc.).

Weitere Hinweise

Das Implantat beschattet ungefähr 20% des Gewebes der Brustdrüse bei der Mammographie. Aus diesem Grunde muss diese Untersuchung kombiniert oder durch die Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) oder die magnetische Resonanz ersetzt werden. Die Mammographie kann zum Platzen eines älteren Implantates führen.
Klientinnen, die sich der Brustvergrößerung durch Brustimplantate unterzogen haben, müssen auf diese Tatache bei der Diathermie (z. B. Leberdurchwärmung bei der Kurtherapie) aufmerksam machen. Es könnte zu einer extremen Erwärmung des Implantates, inneren Verbrennungen und dem eventuellen Platzen des Implantates kommen.

oben

Fragen Sie bei Spezialisten



Ich bin mit der Zusendung von Geschäftsmitteilungen einverstanden.



* Pflichtangaben