Brustoperation

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Brustvergrößerung durch Eigenfett – Lipografting

In letzten ein paar Jahren kommt immer mehr die Möglichkeit der Vergrößerung oder einer anderen Form- oder Volumenkorrektur der Brüste durch Eigenfett in den Vordergrund. Die Operation besteht in der Entnahme Ihres eigenen Fettes (Liposuktion) an Stellen, wo es genügend Fett oder einen Fettüberschuss gibt, und der anschließenden Applikation des behandelten Fettes ins Brustgewebe.

Vorteile:

Der Eingriff bringt der Patientin einen Doppeleffekt. Es kommt nicht nur zu einer leichten Vergrößerung, Ausfüllung, leichten Straffung oder Korrektur der Brustform, sondern dank der Liposuktion kommt es zugleich zur Korrektur der Form in dem Bereich der Fettabsaugung. Beim transplantierten Fett drohen nicht Implantatplatzen, Kapselbildung und erforderlicher Austausch, kein fremdartiges Material ist in der  Brust ist tastbar.

Das Fettgewebe ist in den folgenden Fällen eindeutig mehr günstiger als Implantatverwendung: zu kleinen Brustkorrekturen, der Lösung von kleinen Größen- oder Formabweichungen bei Brüsten – Asymmetrien, verschiedenen Kontur- oder Formkorrekturen nach der Augmentation durch Implantate, zu Rekonstruktionen nach chirurgischen Eingriffen an Brüsten aus Gesundheitsgründen. In diesen Fällen wird diese Methode derzeit am meisten angewendet.

Nachteile:

Der operative Eingriff ist relativ lang (Fettentnahme, -vorbereitung, eigene Applikation in die Brüste). Be extrem schlanken Frauen ist diese Methode praktisch undurchführbar. Für die markante Brustvergrößerung um mehr als eine Größe ist sie nicht geeignet.

Zur Illustration, die Vergrößerung einer Brust um eine Größe bedeutet, ein Volumen von ungefähr 200 ml, in zwei Brüste also ein Volumen von 400 ml zu ergänzen, um 400 ml vom behandelten reinen Fett zu bekommen, braucht man fast ein Doppeltes zu entnehmen und dazu muss man damit rechnen, dass ein kleiner Teil innerhalb von einem Jahr einziehen kann, und es wird noch eine ähnliche Operation nötig. Die Prozedur ist nur selten einmalig aus dem Grunde der sehr individuellen Einziehung des transplantierten Fettes. Mit eventuellen weiteren Applikationen wächst selbstverständlich auch die finanzielle Belastung der Klientin.

Die Brustvergrößerung durch Eigenfett ist eine neue moderne Alternative zur Verwendung der Silikonimplantate. Es handelt sich jedoch nicht automatisch um die erste Wahl. Der Erfolg ist von vielen Faktoren abhängig und der Vergrößerungsumfang ist begrenzt. Überdies hinaus ist dies für viele Frauen willkommene Möglichkeit ohne Verwendung eines fremdartigen Materials.

Die Eignung des Eingriffs überlegt immer der Arzt bei der ausführlichen persönlichen Konsultation mit der Klientin.

Lipografting: Alternativen des Eingriffs

Injektion vom Eigenfett, der mit Stammzellen angereichert ist

Methode ist ähnlich wie oben angeführt. Das gewonnene Fett wird wieder speziell behandelt, um die weitere Steigerung der Konzentration von Stammzellen – Keimzellen zu unterstützen, die das Fett enthält. Es wird vorausgesetzt, dass die höhere Konzentration von Stammzellen im transplantierten Fettgewebe einen glätteren Verlauf der Heilung und die kleinere Einziehung und damit einen länger dauernden Effekt sicherstellt. Diese Methode ist bisher nicht ganz sicher, derzeit laufen die Studien, ob die konzentrierten Stammzellen keine tumorartige Wucherung zuführen können. Es wurde auch keine höhere Erfolgsrate beim Überleben des transplantierten Fettgewebes eindeutig nachgewiesen. Die Methode ist sehr kostenaufwendig. Unkorrekt wird sie manchmal als Autoaugmentation genannt, dieser Ausdruck bedeutet allgemein „Vergrößerung durch Eigengewebe". Das Ausfüllen der Brüste durch Fett ist also auch Autoaugmentation. Manche Arbeitsstätten bieten die Brustvergrößerung durch Stammzellen, aber sie führen nur Lipografting durch. Sie nutzen die Tatsache, dass das Fettgewebe sowieso einen bestimmten Prozentsatz von Stammzellen enthält.

Brustvergrößerung durch Eigenfett: Rekonvaleszenz

Unmittelbar nach dem Eingriff werden die Entnahmeflächen mit elastischen Liposuktion-Bandagen komprimiert. Es ist nötig, die elastische postoperative Kompressionsunterwäsche, inklusive des postoperativen Busenhalters praktisch 24 Stunden täglich zu tragen, mit Ausnahme von der persönlichen Hygiene, und zwar für die Zeit von einigen Tagen bis Wochen je nach dem Umfang des entnommenen Fettes. Das Duschen ist zum ersten Mal ungefähr nach einem Tag nach dem Eingriff möglich. Man sollte kein heißes Wasser, aber nur eine kurze lauwarme Dusche nehmen. Die Wärme steigert die Tendenz zur Bildung von Schwellungen. Bis zur Kontrolle in 1-2 Wochen wird ein ruhigeres Regime empfohlen, mit Sportaktivitäten sollte man erst nach einigen Wochen wieder beginnen. Das endgültige Ergebnis kann man erst mit dem Zeitabstand von 3-4 Monaten bewerten.

Brustvergrößerung durch Eigenfett: mögliche Risiken

Wie alle Operationen bringt auch diese Operation Risiken mit, mit denen man rechnen muss. Es handelt sich um allgemeine Risiken der Operation in der Gesamtanästhesie (Blutung – Hämatom, Infektion, Lungenembolie, schlechtes Heilen, klaffende Operationswunde, Bildung von keloiden Narben etc.) und ferner um Risiken, die für den jeweiligen Eingriff spezifisch sind.

Die Methode der Augmentation durch Eigenfett ist seht sicher, es handelt sich um die Brustausfüllung durch Eigengewebe ohne Verwendung eines Fremdmaterials oder eines Implantates.

Trotzdem bringt wie jede chirurgische Prozedur bringt auch die Fetttransplantation die Risiken der Infektion, der Blutung, der Verletzung von Nervenfasern, Muskeln und Gefäßen mit. Diese Komplikationen sind jedoch sehr selten. Die theoretisch mögliche Reinapplizierung vom Fettkorn durch die Kanüle direkt ins Blutgefäß mit dem Risiko der Entstehung einer Fettembolie wurde nicht beschrieben. Die Risiken der Komplikationen an Entnahmestellen sind mit Risiken der üblichen Liposuktion vom kleineren Umfang identisch.

Die Methode kann nicht bei extrem schlanken Frauen durchgeführt werden, wo es nicht möglich ist, das Fett für die Applikation in die Brüste durch Liposuktion zu gewinnen. Sie ist ebenso für Patientinnen nicht geeignet, die eine Augmentation um mehr als eine Brustgröße verlangen.

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