Liposuktion

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Liposuktion

Der sehr populäre Eingriff, Liposuktion, wird zum Zwecke der Entfernung vom übermäßigen Fett an einigen Körperstellen und zur Erreichung einer harmonischen Kontur des jeweiligen Körperbereichs verwendet.

Der Eingriff wird durch die Hautelastizität beschränkt, die mit dem Alter, erblichen Dispositionen, Rauchen, Sonnen und weiteren Faktoren zusammenhängt. Die Liposuktion ist für Frauen sowie Männer geeignet.

Körperpartien, die am häufigsten behandelt werden, sind Hüften, Oberschenkel, Bauch und Gesäß. Man kann auch die Knie-, Rücken-, Arm- oder Doppelkinnliposuktion sehr gut durchführen. In niedrigerem Maße mit ziemlich höheren Risiken wird die Waden- und Knöchelliposuktion durchgeführt. Keinesfalls handelt es sich um die Methode der Reduzierung des Körpergewichtes bei der Fettleibigkeit. Die Liposuktion dient nur zur Formung der Körperkonturen.

In den letzten Jahren tauchen viele neue und „garantierte" Methoden auf, die nichtinvasiv oder minimal invasiv sind (z. B. Radiofrequenz-Lipolyse, Ultraschall-Lipolyse, laser-assistierte Liposuktion und andere). Ihre Wirksamkeit wird auch weiterhin diskutiert.

In unserer Klinik führen wir die sog. tumeszente Liposuktion durch. Das heißt, dass der jeweilige Bereich vor der eigenen Fettabsaugung mit einer Liposuktionslösung eingefüllt wird. Zweck ist die Vergrößerung des Volumens vor der Absaugung durch Spannung der Fettkörner, die mehr brüchig werden. Dies ermöglicht dann eine gleichmäßigere Absaugung und einen erheblich kleineren Blutverlust. Die Liposuktionslösung enthält nämlich auch einen Bestandteil, der die Adern zusammenzieht. Die Lösung enthält auch ein Betäubungsmittel, die eigene Liposuktion ist also nicht schmerzhaft.

Nach dem Einfüllen des zu behandelnden Bereichs mit der Lösung wird durch einen einige Millimeter großen Stich eine ganz dünne Liposuktionskanüle in den jeweiligen Bereich eingeführt, durch welche das Fett beim Unterdruck mit regelmäßigen fächerartigen Bewegungen der Kanüle in der Unterhaut abgesaugt wird. Der Trend führt dazu, dass Kanülen mit einem immer kleineren Durchmesser verwendet werden, und zwar zum Zwecke der möglichst gleichmäßigen Absaugung mit der minimalen Traumatisierung des Unterhautgewebes. Üblich werden Kanülen mit Durchmesser von nur 2 4 mm verwendet.

Vorteile der Liposuktion in der Lokalanästhesie

  • Ein unstrittiger Vorteil ist die Formung der Figur dort, wo es weder mit Diäten noch mit Gymnastik möglich ist.
  • Während des Eingriffs sind Sie bei Bewusstsein, Sie können mit Ihrem Arzt kommunizieren. Die Rekonvaleszenz ist sehr schnell, am zweiten oder dritten Tag können Sie wieder zur Arbeit gehen.
  • Die Liposuktion hat einen dauernden Effekt, falls Sie die Gewichtsschwankungen vermeiden und eine gesunde Lebensweise einhalten. Bei der Liposuktion von großen Partien kommt es zur Verkleinerung auch um einige Konfektionsgrößen.

Liposuktion: Ihre Operation

Unmittelbar vor dem Eingriff zeichnet der operierende Arzt den Bereich ein, wo der Eingriff durchzuführen ist, und führt die Fotodokumentation durch.

Die Liposuktion führen wir gewöhnlich ambulant, ohne dass die Hospitalisierung nötig ist. Die Operation dauert meistens ca. 1-3 Stunden, dies ist von der Menge und dem Umfang der zu behandelnden Bereiche abhängig.
Bei der Liposuktion von großem Umfang wird der Eingriff in der Gesamtanästhesie mit der eintägigen Hospitalisierung durchgeführt.

In beiden Fällen empfehlen wir, die Abholung nach Hause sicherzustellen. Jedenfalls ist es nicht geeignet, dass Sie nach der Liposuktion Auto fahren oder ohne Begleitung mit Massenverkehrsmitteln reisen.

Liposuktion: Rekonvaleszenz

Unmittelbar nach dem Eingriff, werden die operierten Flächen mit elastischen Liposuktionsbandagen festgezogen. Die Elastische postoperative Unterwäsche muss man praktisch 24 Stunden täglich tragen, mit Ausnahme von Durchführung der persönlichen Hygiene, und zwar für die Dauer von einigen Wochen. Duschen ist am nächsten Tag nach dem Eingriff möglich. Nie sollte man Heißwasser, sondern kurz nur lauwarmes Wasser verwenden. Die Wärme erhöht die Schwellungstendenz.

Bis zur Kontrolle in einer bis zwei Wochen wird das Ruheregime empfohlen, Sportaktivitäten sollten erst nach einigen Wochen wieder betrieben werden. Nach Empfehlung des operierenden Arztes sollen Sie die operierten Bereiche mit Fingerdrücken oder einem speziellen Massagegerät massieren, das Sie an der Rezeption der Klinik erhalten. Das endgültige Ergebnis des Eingriffs kann man erst mit dem Abstand von 3-4 Monaten bewerten. Kleine Narben nach Hauteinschnitten sind vor der UV-Strahlung für die Dauer von mindestens einem halben Jahr zu schützen. Das Aussehen der Narben kann in 2-3 Monaten nach dem Eingriff mit einer Laserbehandlung (Link auf Laser) verbessert werden, diese Behandlung bieten wir in der Klinik auch an.

Liposuktion: mögliche Risiken

Wie alle Operationen bringt auch diese Operation Risiken mit, mit denen man rechnen muss. Es handelt sich um allgemeine Risiken der Operation in der Gesamtanästhesie (Blutung – Hämatom, Infektion, Lungenembolie, schlechtes Heilen, klaffende Operationswunde, Bildung von keloiden Narben etc. und ferner um Risiken, die für den jeweiligen Eingriff spezifisch sind.
Mögliche Risiken, die mit der Liposuktion zusammenhängen

Wie alle Operationen bringt auch die Liposuktion Risiken mit, mit denen man rechnen muss. Zu den wichtigsten gehören:

  • Kleinere Differenz in der Größe und der Form der paarigen Bereiche.
  • Unregelmäßigkeit der Hautoberfläche des operierten Bereichs – je mehr der Eingriff radikal ist (je mehr Fett abgesaugt wird), desto höher ist das Risiko. Mit der Einführung der Tumeszenz und der Kanülen mit einem kleineren Durchmesser wurde dieses Risiko auch reduziert.
  • Risiko der freien Haut über dem abgesaugten Bereich steigt mit dem Alter, der Radikalität des Eingriffs, einer unadäquaten postoperativen Pflege ohne Tragen der elastischen Unterwäsche, bei der schlechten Hautelastizität.
  • Eine weitere, weniger häufige Komplikation sind sichtbare harte Narben nach kleinen Hauteinschnitten. Diese Narben sind im allgemeinen Folge einer schlechten Heilkraft des Gewebes bei jedem konkreten Menschen und sind nicht voraussehbar. (Das Aussehen kann nachträglich mit Laser verbessert werden)
  • Es können auch vorübergehende Pigmentänderungen der Haut – dunklere Flecken – am häufigsten nach dem Einziehen von größeren Blutunterlaufungen auftreten. Eine seltene Komplikation ist die vorübergehende oder dauerhafte Senkung der Hautempfindlichkeit über dem behandelten Bereich. Öfter kommt es dazu bei radikalen Eingriffen in der unmittelbaren Nähe der Haut.
  • Eine sehr seltene, aber mögliche Komplikation ist die Fettembolie. Es ist ein lebensgefährdender Zustand. Das höhere Risiko wird bei umfangreichen Eingriffen an großen Körperflächen angegeben. Mit der Einführung von ganz dünnen Kanülen ist diese Komplikation derzeit sehr unwahrscheinlich.
  • Aufgrund des Fehlers von Seiten des operierenden Arztes bei der zu großen Quetschung der Haut durch die Kanüle oder aufgrund einer dramatisch verlaufenden Entzündung oder Infektion kann es bis zum Absterben eines Hautbereichs kommen. Die Komplikation ist auch extrem selten.
  • Aus der Literatur sind auch andere seltene lebensgefährdende Komplikationen wie z. B. Darmperforation bei der Bauch-Liposuktion bei dem nicht festgestellten Bauchbruch bekannt.
  • Infolge der Liposuktion kann die Zellulitide des operierten Bereichs verbessert oder im Gegenteil deutlich werden, diese Erscheinung wird nicht als Komplikation, sondern als begleitende negative Erscheinung angesehen, die sich aus dem Charakter des eigenen Eingriffs ergibt. Infolge mancher Komplikationen kann eine korrektive Operation erforderlich sein.
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